HPGL zu PDF mit Open Source

Manch einer muss schon sehr sehr lange suchen, bis er einen vernünftigen HPGL zu PDF Konverter im Internet findet, den er auch kostenlos verwenden darf. Das Angebot ist merkwürdigerweise sehr klein und die wenigen Angebote sind oft noch kostenpflichtig dazu. Nach langer Recherche bin ich nun im Linux Lager fündig geworden, dessen Tools auch für Windows kompiliert auf http://gnuwin32.sourceforge.net verfügbar sind. Damit steht der Konvertierung von alten CAD-Zeichnungen, die bekanntlichermaßen oft im HPGL Format vorliegen, in ein modernes Dokumentenformat wie PDF nichts mehr im Wege.

Dort findet man auch ein Batch Tool hp2xx, welches HPGL in ansehnlicher Qualität zu PDF konvertieren kann. Neben PDF werden noch vielen andere Formate wie DXF, EPS, Postscript, JPG, PCL, PCX, PNG, SVG und TIFF unterstützt.

Wenn man die Stiftdefinitionen zur Hand hat, kann man das Tool wie folgt verwenden:

Der Schalter -c setzt die Farbe für alle 8 Stifte auf 0 (S/W) und -p setzt die Strichstärken für alle 8 Stifte, wobei die angegebenen Zahlen in Zehntelmillimeter angegeben werden müssen. Also PEN1=0.2 mm, PEN2=0.3 mm, PEN3=0.5 mm, PEN4=0.7mm usw.

PDF Server über Windows Druckerfreigabe

Die Erzeugung von PDF Dokumenten aus Office Dokumenten war lange Zeit nur über den Umweg des Druckens in eine Postscript Datei möglich. Diese Postscript Datei musste dann mit Ghostscript in eine PDF Datei konvertiert werden. Mittlerweile beherrschen die meisten Office Programme das PDF Format direkt, was die Sache für den Anwender deutlich einfacher macht.

Nichtsdestotrotz ist die Variante über einen PDF Drucker trotzdem interessant, da somit nahezu beliebige Anwendungen (die auf einen Windows Drucker drucken können) die PDF-Ausgabe beherrschen.

Der Grundlegende Aufbau eines PDF-Servers, der über einen sog. PDF-Drucker konvertiert skizziert sich wie folgt:

  • Es existiert ein Postscript Drucker auf einem Rechner, der im Netzwerk als Drucker freigegeben wird
  • Der Postscript Drucker leitet den Ausdruck bei einem Druckjob in ein separates Programm oder Batchdatei über
  • Das Programm nimmt sich die Postscript Datei und konvertiert diese mithilfe Ghostscript in eine PDF Datei
  • Nachdem die PDF Datei entstanden ist, wird diese per Email an den Absender zurück gesandt

Zum Aufbau eines solchen PDF Servers sind im Internet einige Hilfen und Tools verteilt. Folgende Webseiten könnten hilfreich sein:

  • http://rumborak.de/produktives/index.html
  • http://www.is-foehr.de/

Vorteile:

  • Nahezu jede Anwendung kann damit PDF erzeugen
  • Funktioniert auch in Terminalserver Sitzungen
  • Zentrale Administration, nur der Druckername muss den Usern bekannt sein
  • Auch über Linux realisierbar

Nachteile:

  • Hyperlinks und PDFMarks werden idR. nicht unterstützt
  • Benutzer muss ggf. eine Druckerinstallation durchführen

Konvertierung von Dokumenten per Verzeichnisüberwachung

Adobe Acrobat brachte es einmal mit. Und in der Tat kommt diese Variante auch noch recht häufig in Unternehmen vor. Die Rede ist von der Dokumentenkonvertierung in einem freigegebenen Verzeichnis. Die Prozedur läuft nach folgendem simplen Schema ab:

 

  • Ein Konverter oder eine Hilfsapplikation (z.B. ein Batch Script, der einen Konverter aufruft) überwacht ein bestimmtes Eingabeverzeichnis
  • Beim Speichern von Dokumenten in diesem Verzeichnis läuft der Konverter sofort los und konvertiert die abgelegten Dateien und speichert diese auch gleich in ein Ausgangsverzeichnis ab.

Für einen User ist dies recht einfach zu handhaben. Jedoch leidet der Know How-Schutz und gewisse schutzbedürftige Informationen allgemein stark darunter. Denn gewöhnlich kann jeder, der Dokumente in ein freigegebenes Verzeichnis speichert auch diese Dateien von dort aus öffnen. Spätestens wenn der Azubi die noch unveröffentlichten Geschäftsstrategien der Manager lesen, wird klar, dass dies so nicht gewünscht sein kann.

Um diesem Umstand Herr zu werden könnte man (theoretisch) beim kopieren der Dokumente in das Ausgangsverzeichnis das Dokument wie folgt gegen unbefugten Zugriff schützen:

  • Ein separates Script, welches zusätzlich das Verzeichnis überwacht, ändert sofort sie Dateizugriffsrechte der abgelegten Dateien. Damit keiner (außer der Konverter, der mit Administartionsrechten läuft) diese Dateien öffnen kann.
  • Nach dem Konvertieren wird die Dateizugriffsberechtigung entsprechend geändert. Sodass nur noch der Benutzer, der die Datei ins Eingabeverzeichnis kopiert hat, die Datei lesen kann.

 

Dieses Szenario ist nicht besonder schwer zu implementieren. Ausgehend von einem Konverter, der im Batch auf eine einzelne Datei angewendet werden kann, muss nur noch ein oder zwei weitere Scripte entwickelt werden, die die Dateizugriffsberechtigungen setzen können. Das sollte unter Windows mit Boardmitteln möglich sein. das bedeutet, dass außer ein Batchprogramm nichts weiter entwickelt werden muss. In ein bis zwei Tagen sollte so eine Lösung schon stehen können.

Vorteile:

  • Relativ einfache Selbstentwicklung mit Windows Boardmitteln
  • Reine Lösung für Clients ohne Installation auf dem Client

 

Nachteile:

  • Keine Serverlösung und damit nicht einsetzbar in Fremdapplikationen/Systemen
  • Unter Windows Dateizugriffsberechtigungen nicht besonders leicht setzbar mit wenig Programmierkenntnissen
  • Wenn ein kommerzielles Produkt wie Adobe Acrobat zur Konvertierung verwendet wird, können weitere Lizenzkosten fällig werden, da die Software autonom läuft und damit eine serverbasierte Verwendung vorliegt. Eine Serverlizenz für Adobe Acrobat ist extrem teuer.

Phatch: Ein Foto Batch Processor

Phatch ist ein weiteres Tool, welches der Entwickler des Python Editors SPE als Open Source auf den Markt wirft. Es bietet interessante Batch Abläufe an, die sich der Benutzer komfortabel in einer GUI zusammenstellen kann.

Es stehen eine Vielzahl an fortschrittlichen Bildbearbeitungsfunktionen wie resize, rotate, rename, Einfärben, Wasserzeichen, Rahmen (mit und ohne Schatten), Skalieren, Histogramm, Konvertieren uvm. zur Verfügung. Ein Droplet kann zum schnellen Abarbeiten von Einzeldateien oder Verzeichnissen verwendet werden. Zur Bearbeitung der Exif-Daten eines Fotos steht auch noch ein Exif-Viewer zur Verfügung. „Phatch: Ein Foto Batch Processor“ weiterlesen

Big Brother: Was machst du gerade am Rechner?

Big Brother ist ein Programm zur Überwachung und Protokollierung von Nutzeraktivität am Computer. Es protokolliert kontinuierlich den Namen der Anwendung (Fenstertitel), die im Vordergrund ist und addiert die jeweilige Nutzungsdauer. Es protokolliert auch ggf. geöffnete Dateinamen. Alle Informationen werden für jeden Tag in eine Datenbank gespeichert. Zur nachträglichen Recherche können Screenshots der Fenster angezeigt werden.

Zur Administration wird eine Weboberfläche verwendet, die den Tagesablauf darstellt. Es lässt sich damit gut zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement verwenden.

Auch die Zeiterfassung für bestimmte Tätigkeiten lassen sich so noch nachträglich rekonstruieren, da z.B. auch die geöffneten Dateien, Webseiten etc. mitprotokolliert werden. So kann man beispielsweise das Programm zu Arbeitsbeginn starten und am Ende eines Tages nachsehen, wie lange man für welche Aufgaben gebraucht hat.

Administration: http://localhost:8000/admin
User:admin
Passwort:admin

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