djtb Framework – CMS mit Dropbox

djtb basiert auf Dropbox, Jquery, TT2Site und Bootstrap (daher auch der Name djtb!)  und vereinigt alle Komnponenten zu einem flat-file,Datenbank-freien und template-basierten Framework.

djtb produziert statische HTML-Seiten, wodurch potentiell unsichere Serverscripte zuverlässig vermieden werden. Dies verspricht eine gute Performance bei der Auslieferung der Seiten und wesentlich einfachere Wartungsarbeiten. Einzige Voraussetzung ist ein Apache Webserver.

Für aktuell 9,99 € pro Jahr bietet der Anbieter auch eine fertig gehostete Lösungen an.

djtb ist eine kleine aber sehr feine Lösung für Webseiten, deren Inhalte nicht vorwiegend dynamisch erzeugt werden müssen. Wem WordPress, Joomla oder Typo3 zu fett und komplex sind, dem sei djtb als Alternative ans Herz gelegt.

Webdienst Cloudconvert

Der kostenlose Webdienst Cloudconvert konvertiert 140 Formate zuverlässig von einem in das andere. Unterstützt werden vielerlei Formate aus den Kategorien Bildformate, komprimierte Archive, Audio, Video, CAD, Office Dokumente oder Ebook.

Google Appengine bekommt PHP

Google AppengineGoogle Appengine unterstützt jetzt PHP. Neben Python und Java wird nun auch PHP als Scripting Lösung für die Webhosting-Plattform eingeführt. Grundsätzlich finde ich das sehr gut. Jedoch bin ich überzeugt, dass Appengine weiterhin nur sehr versierte Webentwickler anziehen wird, weil für den Betrieb der vielen PHP-Anwendungen oft MySQL vorausgesetzt wird. Ist PHP in Appengine nun eine sinnvolle Ergänzung oder der nächste Schritt für Google als Mainstream Hostinganbieter?

PHP ist definitiv Mainstream

Python und Java sind Programmiersprachen, die fast ausschließlich im wissenschaftlichen, professionellen oder kommerziellen Umfeld zu finden sind. Die meisten Hostinganbieter bieten es zwar auch an. Aber der Großteil aller Webanwendungen basieren nun doch auf PHP und MySQL. Will Google jetzt diese Anwender an sich binden?

Ich glaube (noch) nicht. Denn es fehlt hierfür noch die Unterstützung von MySQL. Diese ist zwar auf der Roadmap. Aber keiner weiß genau, wann es kommt. Aber wenn es kommt, dann wird Google sicherlich viele neue Kunden in die Arme schließen.

Nachtrag: Unter https://developers.google.com/appengine/articles/wordpress ist eine Beschreibung zu finden, wie man WordPress ohne MySQL, stattdessen mit CloudSQL zum Einsatz bringt.

Amazon ist weiter

Amazon WebservicesBis dahin muss Google das Feld dem starken Konkurrenten Amazon überlassen. Denn Amazon Elastic Beanstalk, so heißt die Umgebung, die heute genau das liefert. Nämlich klassische LAMP-Anwendungen (Linux, Apache, MySQL, PHP) auf einer High Performance Umgebung von Amazon. Amazon scheint hiermit genau das anzubieten, was bald auch in Appengine funktionieren könnte.

Trotzdem nichts für Anfänger

Auch wenn es sehr verlockend klingt, Webanwendung auf einer Plattform wie Google oder Amazon zu betreiben. Einfach ist es noch nicht. Man muss unter Umständen einfaches Scripting beherrschen, Versionsverwaltungstools (bei Amazon wird GIT vorausgesetzt) einsetzen und sich ab und an auch mal in die Arbeit eines Webservers versetzen. Also wissen, wie ein Request verarbeitet wird und sich dafür eine Response-Methode schreiben.

Dafür aber eine tolle Spielwiese für eingefleischte Webentwickler

Ob Appengine oder Elastic Beanstalk, beide High Performance Plattformen bieten wahnsinnig skalierbare Umgebungen, die mit verschiedenen Programmiersprachen, modernen Webframeworks und Datenbanksystemen daherkommen. Im Falle von Appengine ist bis zu einem nennenswerten Datenverkehr auch alles kostenlos. Erst wenn nennenswert viele Besucherzahlen zu verzeichnen sind, muss man für den Service auch bezahlen. Dies ermöglicht, gerade in der Etwicklungsphase auch mal experimentieren zu dürfen und kostenfrei verschiedene Lösungen zu probieren.

Also doch nur für Profis?

Als Website-Betreiber, der vielleicht WordPress, Joomla oder ein Forum betreibt, kann man diese Meldung sicher getrost ignorieren. Diese Anwendungen lassen sich heute schon per Mausklick bei den klassischen Hostinganbietern wie Strato, Hosteurope und Co. installieren. Wer aber spezielle Weblösungen entwickelt, die extremen Besucherzahlen standhalten muss, dem stehen mit Amazon oder Google heute äußerst flexible Umgebungen zur Verfügung. Nicht selten sind sogar besonders innovative Lösungen dabei entstanden.

cms.libe.net – CMS mit pfiffigen Funktionen

cms.libe.net ist ein schlankes Content Management System, welches wie alle CMS aus dieser Kategorie keine Datenbank benötigt. Es kommt nur mit PHP aus und unterstützt auch mod_rewrite, um die URLs schöner darzustellen. Viel Technikwissen ist nicht notwendig, um das CMS in Betrieb zu nehmen.

Der Feature-Umfang ist zwar übersichtlich, lässt aber dennoch nicht die wichtigsten Funktionen missen. Hier einige Highlights:

  • keine Datenbank notwendig
  • durch Templates erweiterbar, einige sind mitgeliefert
  • mobile Templates für Phone oder Tablet vorhanden
  • zeitversetztes Veröffentlichen
  • anpassbare Menü-Struktur durch Drag and Drop
  • News-Beiträge für die Startseite
  • automatisch generierte Feeds
  • Kommentarfunktion
  • Word ähnlicher Editor (TinyMCE)
  • Drag and Drop Themen und Menüverwaltung
  • automatische Namensgebung sowie Verkleinerung von Bildern
  • Bulk Bilder Upload: mehrere Bilder gleichzeitig hochladen mittels .zip Datei
  • Supa Image Upload: Bilder direkt aus der Zwischenablage hochladen
  • ModRewrite um eigene URLs frei zu definieren
  • integrierte Beispiel-Templates
  • Restorepoints um alte Artikelversionen wiederherzustellen

phpSQLiteCMS – CMS auf Basis von SQLite

phpSQLiteCMS ist ein schlankes CMS, welches eine SQLite-Datenbank verwendet, um seinen Content zu speichern. Das verwendete SQLite ist ein bewährtes Datenbanksystem, welches im Gegensatz zu anderen SQL Datenbanken keinen eigenen Server erfordert. Es ist letztendlich nur eine einfache Datei, die alle Daten beherbergt. Neben PHP setzt dieses System nichts Besonderes auf dem Webspace voraus. Es ist sogar komplett vorkonfiguriert und lässt sich recht einfach installieren.

Über SQLite Datenbank Management Tools wie z.B. SQLiteAdministrator können die Daten jeder SQLite Datenbank mit klassischen SQL Statements direkt abgefragt, manipuliert und verwaltet werden.

Das Content Management System phpSQLiteCMS ist recht simpel aufgebaut, unterstützt aber dennoch News, Übersichtsseiten, kommentierbare Seiten, Foto Galerien, eine Suchfunktion, RSS und Sitemaps. Damit ist alles dabei, was man für eine einfache Homepage benötigt.

phpSQLiteCMS wurde unter der MIT License veröffentlicht und ist damit frei und Open Source (FOSS).

Stacey – CMS mit nur 600 Zeilen Code

Stacey ist ein weiteres Content Management System, welches keine Datenbank benötigt. Das Interessante an Stacey ist der Ansatz, ein CMS zu schaffen, welches ganz einfach wie Textdateien in einem Ordner verwaltet wird. Es kommt mit insgesamt weniger als 600 Zeilen Quellcode.

Ein schickes Template im Portfolio-Stil wird mitgeliefert, mit dem man innerhalb kürzester Zeit einfache Portfolio-Webseiten einrichten kann. Weitere Templates gibts unter https://github.com/kolber/stacey-template2. Die Referenzliste von Webseiten, die Stacey bereits verwenden ist schon beachtlich lang: http://staceyapp.com/in-use/

Mapix – CMS auf Basis des XML-Standards

Auch das Content Management System Mapix benötigt für den Betrieb keine Datenbank. Dieses CMS wurde weitestgehend auf dem XML-Standard aufgebaut. Daher werden die Webseiten auch in XML-Dateien gespeichert. Auch die Anbindung von Webservices ist per XML möglich. Hier die Features:

  • One or many „Site template“ to define the skeleton of your site(s)
  • Multiple sites (different domain names)
  • Multiple users and groups with granular permisssions
  • Multiple languages for each content (localization)
  • Search engine friendly URL (Search Engine Optimization)
  • 404 (page not found) customization
  • Easily integrates local or remote XML files and HTTP services
  • XSL templates (direct or cascading transformations)
  • A customizable cache for each page
Die Systemvoraussetzungen sind alle nah am Webhosting-Standard:
  • Apache mit .htaccess (also mod_rewrite),
  • PHP 5.2 oder höher mit DOM, XSL and CURL extensions,
  • PHP sollte nicht im Safe Mode laufen (php.ini prüfen),
  • einige Funktionen benötigen PHP`s image funktionen (resize, crop, rotate)

gpEasy – läuft sogar mit PHP 4.1

gpEasy ist ein weiterer Vertreter der Content Management Systeme, welches keine Datenbank benötigt. Die Webseiten werden als Flatfile in Textdateien gespeichert. Für den Betrieb ist lediglich PHP 4.1 oder größer notwendig.

Dieses CMS hat schon eine beachtliche Feature-Liste (laut Webseite):

  • WYSIWYG Editor (CKEditor)
  • Galleries (ColorBox)
  • SEO Friendly Links>
  • Free and Open Source (GPL)
  • Runs on PHP
  • File Upload Manager
  • Editable Theme Content
  • Deleted File Trash Can
  • Multiple User Administration
  • Works in Safe Mode with FTP Functions>
  • reCaptcha for Contact Form
  • HTML Tidy (when available)
  • Fast and easy installation

Eine Demo ist unter opensourcecms.com einzusehen.

Lustige 404-Seite für Joomla 1.5

Ein deprimierter Webserver Es ist schon deprimierend für einen Webserver, eine Seite nicht anzeigen zu können weil sie nicht gefunden werden kann. Diese 404 Fehlerseite wurde schon vielfach andererorts vorgestellt. Es handelt sich um ein einfaches Textfeld, welches mit einem sehr deprimierenden, und dazu noch sehr langen Text, Stück für Stück gefüllt wird. Ich musste herzlich lachen, als ich sie das erste mal sah. Daher hier jetzt die Joomla-Version:

Download:  joomla-1.5-error-404.zip

Installation:

Die error.php in aus dem o.g. ZIP-Archiv einfach in das Verzeichnes des aktuell aktivierten Joomla-Templates legen. Das könnte z.B. /var/www/myserver/templates/ja_purity/error.php sein – wenn Joomla im Verzeichnis myserver liegt.

So sieht es dann im Betrieb aus: http://www.goermezer.de/hallo. Das sieht doch besser aus als 0815, oder?

Info: Ich habe für die Anpassung die Standard-Fehlerseite von Joomla als Ausgangsbasis genommen und eine If-Abfrage nur für den Fall einer 404-Fehlermeldung eingefügt. Alle anderen Fälle sollten wie im Joomla-Standard ablaufen. Für eine bessere Darstellung des Textfelds habe ich die Formatierung noch etwas angepasst.

Die E-Zigarette – ein Dorn im Auge der Politik und Lobbyisten

Aufbau der E-Zigarette

Mehr als 2 Mio. Menschen „dampfen“ schon E-Zigaretten in Deutschland. Die Tendenz ist steigend. Die deutlich gesündere Alternative zum Rauchen heißt elektrische Zigarette. Statt Tabak zu verbrennen und mehrere tausend Giftstoffe zu produzieren, wird in der E-Zigarette eine Nikotin-haltige Flüssigkeit mit ungefährlichen Lebensmittelbestandteilen und geschmackvollen Aromen erhitzt und verdampft. Der dabei entstehende Dampf sieht genauso aus wie der Rauch einer herkömmlichen Zigarette und imitiert diese ziemlich gut nach.

Sehr viele Dampfer haben (bedingt durch die vielen Vorteile) ihre E-Zigaretten sehr lieb gewonnen und zahlen dadurch, dass der Markt dafür noch nicht reguliert wurde, keine Tabaksteuer mehr. Und das ist bei vielen schon seit Jahren so. Unserem Staat sind nicht nur dadurch im letzten Jahr die Tabaksteuereinnahmen um 13,9 % eingebrochen. Bei 14,3 Millarden geschätzten Einnahmen aus der Tabaksteuer in 2012 ergibt das einen Verlust von 2,3 Millarden Euro – wegen dem Verzicht der Bürger auf Tabakprodukte.

2,3 Euro Milliarden sind kein Pappenstiel. Und so tauchen in den Medien immer wieder Zitate aus wissenschaftlichen Studien auf, die die E-Zigaretten als gefährlich darstellen. Aktuell z.B. vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Bei näherer Betrachtung aber (ich habe mir die Mühe nicht gemacht, aber die Dampfergemeinde tut dies regelmäßig) erweisen sich diese Berichterstattungen als haltlos und schlecht recherchiert. Bisher konnte keine einzige Studie wissenschaftlich fundiert nachweisen, dass die E-Zigarette wenigstens ein wenig gefährlich ist. Ein Schelm, wer Böses über die Tabak- und Pharmalobby denkt.

Da aber eine Gefahr dem Bürger nicht verkauft werden konnte, versucht die Politik nun, die E-Zigarette als Arzneimittel einzustufen. Siehe auch die Niederlage der NRW-Gesundheitsministerin Steffens.

Die Tabak- und Pharmalobby befindet sich hier zusammen mit der Politik in einer ganz schönen Zwickmühle. Wie viele Millarden gehen noch verloren?

Ich finde das Ganze sehr belustigend – nein ich bin sogar schadenfroh. Mir ist erst nach dem Umstieg auf die E-Zigarette klar geworden, wie herzlich wenig es die Gesundheitspolitik interessiert, wie viele Raucher von der Tabak-Zigarette nicht loskommen und jährlich daran sterben. Und das obwohl eine echte Alternative mit der E-Zigarette gerade marktfähig geworden ist. Wenn man sich aber das gewinnträchtige Geschäft von Tabak- und Pharmaindustrie mit der Gesundheitspolitik anschaut, wird einem einiges klar. Da interessiert es mich dann auch herzlich wenig, wie viele Steuereinnahmen der Staat durch die E-Zigarette verliert.

Wer die Petition gegen die Einordnung der E-Zigarette als Arzneimittel unterschreibt, kann vielleicht etwas bewegen. Ich bin da aber nicht sehr optimistisch, weil es nun mal sehr viele Felle sind, die der Politik nun davon schwimmen.