Mustafa Görmezer

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Ein Smartphone für das Kind - der Horror

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Der Sohnemann soll mit 10 Jahren ein Handy bekommen, mit dem er die Mama anrufen kann, wenn auf dem Gymy (schreibt man das so?) mal wieder Unterrichtsausfall ist. Telefonzellen gibt es ja in unserer heutigen Zeit bald nicht mehr, eh schon jeder ein Handy hat. Da steht man vor der Qual der Wahl:

  • Ein einfaches Handy? Ist das noch cool? · Oder lieber ein ganz günstiges Smartphone? Die gibt es ja auch schon unter 100 €
  • Schließt man einen Vertrag für ein Kind ab? Prepaid? Postpaid?

Alles ist sehr kompliziert.

Vor allen Dingen weiß ich, wie neugierig Kinder sind. Ich habe noch Zeiten erlebt, da kostete eine Minute im C-Netz noch 50 Cent. Das hat dann dauerhaft etwas Kostenbewusstsein in mir angelegt. Sodass man sich heute schon sehr sorgt, einem Kind eine womöglich riesige Kostenfalle in die Hand zu legen.

Wie schafft man es nun, einen Mobilfunkvertrag abzuschließen (am Ende sind alle Variationen ja doch Verträge), bei dem man sich keine Sorgen machen muss, dass das Kind unfreiwillig sehr hohe Kosten verursacht ? Einige Dienste (Auslandsanrufe, UMTS/GPRS etc.) lassen sich nämlich bei manchen Mobilfunkanbietern gar nicht deaktivieren. Es gibt auch spezielle Anbieter, die kindgerechte Verträge samt Gerät anbieten. Aber da zahlt man meiner Meinung nach unnötig drauf.

Ich hatte mal gute Erfahrungen mit maXXim gemacht. Obwohl der Tarif für knapp 7€ im Monat für mich zwar optimal wäre, bin ich dann doch wegen der kindgerechten Anforderungen zu Discoplus gegangen. Da gab es dann eine ganz kleine Datenflatrate von 50MB mit anschließender Drosselung + Smartphone mit Android 2.3.5 für knapp 2€ im Monat. Viele Dienste lassen sich über die Webseite zu meinem Glück auch sperren. Sodass ich eigentlich damit alle Anforderungen als erfüllt sehe. Beide Tarife hatte ich auf einem Prepaid Tarife Portal gefunden. Die Tarifempfehlungen dort sind allgemein sehr ausführlich und die Betreiber bewerten auch die vielen verschiedenen Angebote.

Trotzdem finde ich es in Anbetracht der vielen Anbieter mit ihren teil schwer nachzuvollziehenden Detailfunktionalitäten, was den sicheren Betrieb von Mobilfunkgeräten angeht. Da ist noch viel Optimierungsbedarf meine lieben Anbieter.

Beim Thema Kinder und Mobilfunk gibt es über diese Themen hinaus noch viel Mehr zu bedenken:

  • Was ist wenn das Handy gestohlen wird? Und das passiert sehr oft. Auch wenn es die Schulen nicht wahrhaben wollen. Die Anbieter sperren die SIM-Karte nicht kostenlos, im Gegenteil.
  • Elektrosmog soll bei Kindern viel schädlicher sein. Kann man auf das Handy verzichten?
  • Wie bringt man seinem Kind Kostenbewusstsein auf einem Gerät bei, bei dem Out-Of-The-Box schon so viel geht?
  • Android erwartet für den nutzbringenden Betrieb ein Google-Konto. Ist dieses Konto ausreichend Geschützt? Wer mal die Google Bilder Suche verwendet hat, weiß was ich meine. Das ist teilweise eine Zumutung für Kinder.
  • Es geht weiter. Mit einem Google-Konto ist man beim Besuch der Google Suche meist automatisch angemeldet. Dadurch eröffnet sich der Zugang zu weiteren Diensten von Google. Darf Ihr Kind eine eigene Webseite anlegen? Was darf es bei Google Plus posten? Vielleicht etwa, dass die Eltern gerade nicht Zuhause sind?

Schnell ist man dann beim Thema Kindersicherung auf PCs. Aber da will ich später noch mal drüber schreiben.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 06. April 2016  

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