phpSQLiteCMS – CMS auf Basis von SQLite

phpSQLiteCMS ist ein schlankes CMS, welches eine SQLite-Datenbank verwendet, um seinen Content zu speichern. Das verwendete SQLite ist ein bewährtes Datenbanksystem, welches im Gegensatz zu anderen SQL Datenbanken keinen eigenen Server erfordert. Es ist letztendlich nur eine einfache Datei, die alle Daten beherbergt. Neben PHP setzt dieses System nichts Besonderes auf dem Webspace voraus. Es ist sogar komplett vorkonfiguriert und lässt sich recht einfach installieren.

Über SQLite Datenbank Management Tools wie z.B. SQLiteAdministrator können die Daten jeder SQLite Datenbank mit klassischen SQL Statements direkt abgefragt, manipuliert und verwaltet werden.

Das Content Management System phpSQLiteCMS ist recht simpel aufgebaut, unterstützt aber dennoch News, Übersichtsseiten, kommentierbare Seiten, Foto Galerien, eine Suchfunktion, RSS und Sitemaps. Damit ist alles dabei, was man für eine einfache Homepage benötigt.

phpSQLiteCMS wurde unter der MIT License veröffentlicht und ist damit frei und Open Source (FOSS).

Stacey – CMS mit nur 600 Zeilen Code

Stacey ist ein weiteres Content Management System, welches keine Datenbank benötigt. Das Interessante an Stacey ist der Ansatz, ein CMS zu schaffen, welches ganz einfach wie Textdateien in einem Ordner verwaltet wird. Es kommt mit insgesamt weniger als 600 Zeilen Quellcode.

Ein schickes Template im Portfolio-Stil wird mitgeliefert, mit dem man innerhalb kürzester Zeit einfache Portfolio-Webseiten einrichten kann. Weitere Templates gibts unter https://github.com/kolber/stacey-template2. Die Referenzliste von Webseiten, die Stacey bereits verwenden ist schon beachtlich lang: http://staceyapp.com/in-use/

Mapix – CMS auf Basis des XML-Standards

Auch das Content Management System Mapix benötigt für den Betrieb keine Datenbank. Dieses CMS wurde weitestgehend auf dem XML-Standard aufgebaut. Daher werden die Webseiten auch in XML-Dateien gespeichert. Auch die Anbindung von Webservices ist per XML möglich. Hier die Features:

  • One or many „Site template“ to define the skeleton of your site(s)
  • Multiple sites (different domain names)
  • Multiple users and groups with granular permisssions
  • Multiple languages for each content (localization)
  • Search engine friendly URL (Search Engine Optimization)
  • 404 (page not found) customization
  • Easily integrates local or remote XML files and HTTP services
  • XSL templates (direct or cascading transformations)
  • A customizable cache for each page
Die Systemvoraussetzungen sind alle nah am Webhosting-Standard:
  • Apache mit .htaccess (also mod_rewrite),
  • PHP 5.2 oder höher mit DOM, XSL and CURL extensions,
  • PHP sollte nicht im Safe Mode laufen (php.ini prüfen),
  • einige Funktionen benötigen PHP`s image funktionen (resize, crop, rotate)

gpEasy – läuft sogar mit PHP 4.1

gpEasy ist ein weiterer Vertreter der Content Management Systeme, welches keine Datenbank benötigt. Die Webseiten werden als Flatfile in Textdateien gespeichert. Für den Betrieb ist lediglich PHP 4.1 oder größer notwendig.

Dieses CMS hat schon eine beachtliche Feature-Liste (laut Webseite):

  • WYSIWYG Editor (CKEditor)
  • Galleries (ColorBox)
  • SEO Friendly Links>
  • Free and Open Source (GPL)
  • Runs on PHP
  • File Upload Manager
  • Editable Theme Content
  • Deleted File Trash Can
  • Multiple User Administration
  • Works in Safe Mode with FTP Functions>
  • reCaptcha for Contact Form
  • HTML Tidy (when available)
  • Fast and easy installation

Eine Demo ist unter opensourcecms.com einzusehen.

Lustige 404-Seite für Joomla 1.5

Ein deprimierter Webserver Es ist schon deprimierend für einen Webserver, eine Seite nicht anzeigen zu können weil sie nicht gefunden werden kann. Diese 404 Fehlerseite wurde schon vielfach andererorts vorgestellt. Es handelt sich um ein einfaches Textfeld, welches mit einem sehr deprimierenden, und dazu noch sehr langen Text, Stück für Stück gefüllt wird. Ich musste herzlich lachen, als ich sie das erste mal sah. Daher hier jetzt die Joomla-Version:

Download:  joomla-1.5-error-404.zip

Installation:

Die error.php in aus dem o.g. ZIP-Archiv einfach in das Verzeichnes des aktuell aktivierten Joomla-Templates legen. Das könnte z.B. /var/www/myserver/templates/ja_purity/error.php sein – wenn Joomla im Verzeichnis myserver liegt.

So sieht es dann im Betrieb aus: http://www.goermezer.de/hallo. Das sieht doch besser aus als 0815, oder?

Info: Ich habe für die Anpassung die Standard-Fehlerseite von Joomla als Ausgangsbasis genommen und eine If-Abfrage nur für den Fall einer 404-Fehlermeldung eingefügt. Alle anderen Fälle sollten wie im Joomla-Standard ablaufen. Für eine bessere Darstellung des Textfelds habe ich die Formatierung noch etwas angepasst.

Flatpress – ist nicht gleich WordPress ohne DB

Flatpress hat eigentlich nichts mit WordPress zu tun. Es ist nur an der Oberfläche etwas an WordPress orientiert und produziert valides XHTML. Es kann durch zahlreich vorliegende Plugins (z.B. Statistiken, Galerien, Spamschutz und Captcha) erweitert werden. Widgets und austauschbare Themes machen es auch an der Oberfläche recht elegant zu bedienen. Die Templating-Engine hat es übrigens von Smarty übernommen.

Flatpress benötigt nur PHP 4

Flatpress selbst schreibt:

FlatPress is an open-source standard-compliant multi-lingual extensible blogging engine which does not require a DataBase Management System to work. You don’t need MySQL because FlatPress stores all of its content on text files. All you need is some web space supporting PHP4 (or later).

GetSimple – beherrscht auch ein Undo

GetSimple bezeichnet sich selbst als das einfachste Content Management System überhaupt. Es kommt ebenso wie alle anderen hier vorgestellten CMS ohne Datenbank aus und speichert alle Daten als XML-Dateien. Es benötigt nur ein PHP 5.2.

In der Tat zeigen unabhängige Tester, dass es kinderleicht zu installieren und innerhalb fünf Minuten betriebsbereit ist. Auch Dreamhost (ein namhafter Webhoster) bietet es auf seiner Plattform mit einer Ein-Klick-Installation an. Mittlerweile gibt es auch eine deutsche Partnerseite und das Projekt scheint sehr erfolgreich zu sein. Die Webseite listet auch schon einige Plugins zur Erweiterung des CMS auf.

GetSimple wirbt mit:

  • einem Undo/Rückgängig-Button,
  • sehr schnell erlernbarer Oberfläche,
  • einfacher Installation,
  • einfacher Anpassung der Themes,
  • dass es speziell auf Performance und für kleinere bis mittlere Websites abgestimmt ist.

EditEase – dank JQuery recht chic

EditEase (kostenlos) ist eigentlich kein richtiges CMS. Vielmehr ist es ein HTML-Datei-Editor mit einer unheimlich einfach zu bedienenden WYSIWYG-Oberfläche. Es benötigt zwar PHP aber dafür ist die Bedienung mit dem eingebauten HTM-Editor in der Oberfläche kinderleicht.

Der User installiert EditEase mit einem Template für seine Site und bearbeitet fortan alle Artikel direkt im Frontend. Änderungen erfolgen dank JQuery mit sofortigem Resultat.

Es gibt eine EditEase Demo-Site (User: admin Passwort: pass) mit der man EditEase ausprobieren kann, bevor man es auf seinem Webserver installiert.

AKHE SEO CMS – Schwerpunkt wurde auf SEO gelegt

Das AKHE-SEO-CMS ist kein reines Textfile-Datenbank-Script, sondern kann sowohl als auch mit Flatfiles sowie MySQL auskommen.

Bei diesem CMS wurde sehr darauf geachtet, dass es von Grundauf suchmaschinenoptimiert aufgebaut und entwickelt wurde. Für jeden Inhalt ist es möglich, eigene Meta-Tags sowie Keywords anzulegen. Des weiteren besteht die Möglichkeit des Einsatzes von SEO-freundlichen URLS, egal ob mit oder ohne MOD_REWRITE.

Grundsätzlich ist das System sehr klein gehalten und läuft damit sehr performant, sowie sicher. Damit ist es ideal auch für kleinere oder Freeweb-Pakete. Das muss allerdings nicht gleichzeitig bedeuten, dass es an Funktionalität fehlt. Durch den modularen Grundaufbau besteht jederzeit die Möglichkeit, das System beliebig zu erweitern.

Das besondere hierbei ist. dass es gänzlich ohne eigene Templates auskommt, da normale WordPress-Templates über einen eigenen Parser verwendet werden können und trotzdem ist es möglich, eigene Templates zu erstellen.

razorCMS – ein modulares System

RazorCMS ist ein weiteres Content Management System, welches keinen Datenbank Server benötigt. Es speichert den Content der Seiten in einfachen Dateien. Interessant an razorCMS ist, dass es über sog. Blade Packs erweiterbar und kostenlos ist. Es macht insgesamt einen recht professionellen Eindruck und ist recht aktuell.

Der Feature-Liste kann man folgende Grundfeatures entnehmen

General      * Flat File design, no database required     * Simple, fast and security conscious installer     * Small and fast footprint     * Modular framework     * Support for multilingual translations     * Multiple infobar content displayed on single page     * External links in link menus     * Easily modified     * Easily extendable via blade pack add on interface     * Multi level menus     * Security check for file permissions     * Full file manager     * 3 user accounts with varying levels of access (good for handing over to clients)     * Simple backup manager     * Automatic invalid login check, blocks invalid logins by IP address after 8 attempts     * Improved security     * Multiple theme control     * And much much more...