Mustafa Görmezer

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Apps zur Kindersicherung auf Android

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Für meine kleineren Kinder betreibe ich auf allen PCs die Kindersicherung von Salfeld. Das funktioniert, solange sie noch klein sind, auch ganz gut. Wenn sie aber nun größer werden, lassen sich Teenager bekanntlich nicht mehr so gern einschränken und schaffen sich dann ihre eigenen Lösungen. Mein großer (12 Jahre) hat mich zuletzt damit überrascht, dass er mein Administrator-Konto komplett gelöscht und sich seinen eigenen Benutzer dafür eingerichtet hat. Digital Natives scheinen zur Verblüffung der Eltern wirklich schnell IT-Kompetenz aufzubauen.

Seit geraumer Zeit feiern jedoch auch mobile Geräte wie Tablets den Siegeszug über den PC. Auch in unserem Haushalt befinden sich nun einige Tablets von Apple und insbesondere auch einige mit dem Android Betriebssystem. Damit steigt natürlich in diesem Bereich das Risiko, sich Viren oder Malware einzufangen. Damit tritt das Thema Kindersicherung auf diesen Geräten natürlich auch in den Fokus.

Als Salfeld-Kunde habe ich mir natürlich auch deren Angebot angeschaut. Aber die Lösung über einen gesicherten Browser geht mir nicht weit genug. Er filtert nur geeignete Websites und ignoriert leider alles Weitere. Insbesondere Mobilfunkfunktionen und Nutzungszeiten möchte ich schon steuern können. Da meine Kinder allesamt mit dem gleichen Betriebssystem ausgestattet sind, habe ich nach Sicherheitssoftware für Android gesucht. Zu meiner Freude haben einige Antivirenprogramme auch schon Kindersicherungen bereits integriert. Zu nennen wären:

  • Avira
  • Bitdefender
  • F-Secure
  • Norton

Alle genannten Programme sind sicher nicht vergleichbar mit voll ausgewachsenen Kindersicherungen auf PCs, die alters-geeignete Webseiten filtern, Programmausführungen verhindern und Nutzungszeiten kontrollieren. Daher scheint die Lösung wie so oft unter Android aus mehreren Einzellösungen (Apps) zu bestehen. Folgende Aufteilung habe ich soweit für uns gefunden:

  1. Antivirenprogramm für Viren und Malware,
  2. beschränktes Profil in Android um Apps zu bestimmen, die generell erlaubt sind,
  3. Kindersicherung: Kids Place oder Kido`z um Nutzungszeiten zu steuern,
  4. und ggf. Adblocker um nervige Werbung beim Surfen herauszufiltern.

Das Schöne an dieser Kombination ist, dass man nach und nach Apps deinstallieren und schrittweise das System öffnen kann. Mit zunehmendem Alter können sich Kinder ganz gut selbst schützen.Nur der Adblocker wird wahrscheinlich solange bleiben, bis Werbemöglichkeiten geschaffen werden, die nicht mehr so stark nerven.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 18. Mai 2015  

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